Wie entwickeln wir den perfekten 3D Scanner?

Unsere Lösung in 3 Schritten – sag uns was du denkst!

Kennst du das? Du brauchst einfach nur ein 3D Modell von einem Objekt – und was sind deine Optionen? Entweder ein Scanvorgang, der zu lange dauert, ein 3D Modell das zu ungenau ist, oder ein 3D Scanner, dessen Preis einfach nicht angemessen ist. Zusätzlich musst du das 3D Modell noch am Computer nachbearbeiten. Dabei hoffst du dann, dass der PC das 3D Modell laden kann ohne abzustürzen. Und die Bedienung – naja..

Wir wollen dieses Problem lösen und euch einen 3D Scanner geben, der genau, schnell und einfach in der Bedienung ist. Daher haben wir den Scoobe3D Scanner auf Basis eurer Wünsche weiter entwickelt. Hier erfährst du wie wir dabei vorgegangen sind. Lies weiter und bringe deine eigenen Verbesserungen ein! Sei dabei und entwickle aktiv die Scoobe3D mit – deine Meinung ist uns sehr wichtig!

Nah am Kunden: Die richtigen Fragen stellen ist schwer

Warum gibt es eigentlich noch keinen solchen 3D Scanner, wie wir ihn wollen? Der Hauptgrund ist eigentlich viel zu einfach, um wahr zu sein: Es hat sich noch niemand, die Mühe gemacht die richtigen Fragen zu stellen. Das ist auch gar nicht so einfach, wie sich das vielleicht anhört. Nichtsdestotrotz ist die wichtigste Aufgabe einer Produktentwicklung, eure Bedürfnisse wirklich zu verstehen.

In 3 Schritten zu einem begeisternden 3D Scanner

Wir vom Scoobe3D-Team haben gelernt, was nötig ist, um einen sehr guten ersten Entwurf zu erreichen.

1. Customer Discovery Interview: der Schlüssel zum Schatz – eurer Meinung

Das Ziel solcher Interviews ist, sich mit Leuten aus der Zielgruppe zu unterhalten – in unserem Fall Menschen, die das 3D-Scanning für den 3D-Druck verwenden. Dabei konnten wir herausfinden, ob wir wirklich eine relevante Schwierigkeit der Zielgruppe ansprechen.

Die wichtigste Frage war in unserem Fall diese hier:

Stephanie Hofschlaeger_pixelio.de

Wie bringt diese Frage einen so großen Mehrwert? So haben wir es gemacht:

  • Wir haben zwischen 5 und 10 potentiellen Kunden diese Frage gestellt.
  • Dann haben wir zentralen Schwierigkeiten beim 3D Drucken notiert. Dabei ist es wichtig, dass der Kunde in diesem Moment gar nicht weiß, dass wir einen 3D Scanner entwickeln. So kann er nicht aus Höflichkeit etwas anderes sagen, als das, was er tatsächlich denkt.
  • Anschließend haben wir die gegebenen Antworten untersucht und überprüft. Die Messlatte war, ob 80% der Befragten eine zentrale Schwierigkeit haben, die wir lösen können.
    Tatsächlich stellten wir hier fest, dass sehr oft die Erstellung der 3D Daten als zentrales Problem gesehen wurde → Unsere erste Annahme war also validiert.

Was bringt diese Methode?

  • Erstens konnten wir auf diese Weise relativ sicher abtesten, wo eure Schwierigkeiten wirklich liegen. Unsere neue 3D-Technologie hilft euch schließlich erst dann, wenn wir sie in einem tollen Produkt umsetzen, das euch echten Nutzen bringt!
  • Ein weiterer Vorteil der Methode ist, dass wir auch gleich lernen konnten, welche Wörter ihr benutzt, um eure Schwierigkeiten zu beschreiben. An diese Wortwahl konnten wir seitdem unsere Kommunikation anpassen – das vermeidet Missverständnisse.

2. Die Erkenntnisse sind da – und dann?

Als ersten Schritt hatten wir hier die am häufigsten Probleme aus den ausgefüllten Fragebögen identifiziert und aufgeschrieben.

Darauf basierend haben wir konkrete Annahmen getroffen, bezüglich was wir genau erwarten. Eine der zentralen Annahmen war beispielsweise:

“Wenn wir einen 3D Scanner herstellen, der genau, schnell und einfach in der Bedienung ist, werden die Leute ihn uns aus den Händen reißen”

3. Wie stelle ich sicher, dass meine Annahmen auch wirklich stimmen?

Hier gibt es eine ganz einfache Methode: Einen Prototypen bauen und in einer verkaufsähnlichen Situation testen. Wir haben das im Rahmen eines Messeauftrittes durchgeführt. Die Ergebnisse waren wie folgt:

  • Ein durchgehend voller Messestand
  • Heisere Gründer
  • So viele Zugriffe auf die Webseite, dass unser Server kurzzeitig nachgegeben hat.

→ Insgesamt eine ganz klare Bestätigung unserer Produktidee! Zusätzlich konnten wir auf der Messe und in anderen Kundengesprächen auch die anderen, notwendigen Details eines solchen 3D Scanners klären und durften viele von euch persönlich kennen lernen!

Seitdem motiviert uns eure Begeisterung jeden Tag – das ist eigentlich das Beste daran!

Was macht denn jetzt den perfekten 3D Scanner aus?

Die Scoobe3D im neuen Design

Unserer Untersuchung nach:

  • Benutzerfreundlich. Das beinhaltet bequem mobil nutzbar, ganz ohne zusätzliches Equipment wie PC etc.
  • Ein eigenes Display, auf dem die Scanergebnisse sofort und komfortabel nachkontrolliert werden können
  • Eine gute Genauigkeit der Scandaten im Submillimeterbereich.
  • Bevorzugt keine Nachbearbeitung der erzeugten Dateien, sondern ein direktes 3D Drucken oder ein direkter Export (ins CAD o.Ä.) möglich

Was uns übrigens überrascht hat, war wie wenig wichtig euch die Größe des Systems ist. Von

So groß wie eine größere Digitalkamera reicht völlig

bis zu

“So wie es derzeit ist, passt das schon” (Kommentar: das war circa Tablet-Größe, nur deutlich dicker)

haben wir so ziemlich alles gehört. Das hatten wir ehrlich gesagt nicht erwartet. Die gute Nachricht lautet: irgendwas dazwischen wird es sicher werden!

Was, wenn wir hier deiner Meinung nach ganz falsch liegen?

Sag es uns! Unbedingt und jetzt gleich! 🙂 Wir sind in jedem Fall dankbar für eine ehrliche Meinung – auch wenn wir aus technischen Gründen vielleicht nicht alles sofort umsetzen können. Hinterlasse uns einfach einen Kommentar unter diesem Blogpost.

Das könnte dich auch interessieren:

Scoobe3D 3D Scanner Buying Guide
3D Druck

18 replies
  1. Rainer Arndt
    Rainer Arndt says:

    > Der 3D-Scaner sollte zumindest wasserfest sein.
    > äußerst robust um ihn professionell nutzen zu können.
    > Scanner sollte auch eine Fotofunktion haben, dass Foto sollte den gleichen Dateinamnen haben wie der 3D Scann
    > LTE-Anbindung um 3DDaten direkt versenden zu können
    > eine gute Verpackung haben (könnten wir gerne helfen, als Spezialist für Verpackungen sind wir in der Lage von funktionaler bis repräsentativer Verpackung alles zu entwickeln.)

    Reply
    • Julian
      Julian says:

      Hallo Rainer,

      danke dir für deine Anregungen!

      Zum Thema wasserfest:
      Ob wir komplett wasserfest hinbekommen, weiß ich noch nicht. Spritzwassergeschützt müsste aber auf jeden Fall machbar sein!

      Zum Thema Fotofunktion:
      Das hört sich definitiv sinnvoll an – ich werde es gleich den ToDos hinzufügen!

      Zum Thema LTE-Anbindung:
      Hier sprichst du einen spannenden Punkt an, den wir auch schon viel diskutiert haben.
      Vorteile von LTE sind ganz klar: praktische Verwendbarkeit (auch mobil)
      Nachteile von LTE: es ist ein ganz schön großes Datenvolumen notwendig, um größere / viele 3D Scans direkt zu versenden, mit WLAN ist hier tendenziell empfehlenswert
      –> In jedem Fall müssen wir hier nochmal nachdenken. Kann ich evtl. auf dich zurück kommen, um deine konkrete Meinung nochmal einzuholen?

      Viele Grüße,
      Julian

      Reply
  2. Stephan Klarner
    Stephan Klarner says:

    Hallo,
    wäre interessant, wenn das Gerät/App mal kommt (zeitnah) und man testen könnte.
    Ich habe bisher nur extrem schlechte Erfahrungen mit “Handheld” Geschichten, die via Handy bzw. Kamera laufen, gemacht.
    Demnächst teste ich einen günstigen “Chinakracher” mit 2 Laser, Kamera, Drehteller usw. für deutlich unter 100.-€ frei Haus.
    Ob man selbst an solch simple Scanner mit einer Kamera App herankommt, ich bezewifle es stark.
    Überzeugen sie mich mit einer testmöglichkeit.
    Grüße

    Reply
    • Julian
      Julian says:

      Hallo Stephan,

      du sprichst mir aus der Seele – ich habe auch schon zu viele Produkte im 3D-Bereich erlebt, die nicht halten was sie versprechen. Ich kann dir garantieren, dass wir das nicht machen werden – bei uns ist der nötige fachliche Background vorhanden, um relativ genau abschätzen zu können, was geht und was nicht.

      Nichtsdestotrotz sind Tests in Kürze vorgesehen. Diese mussten wir leider bisher verschieben, weil wir euch etwas testen lassen wollten, das bereits möglichst nahe am Produkt ist. Inzwischen sind wir in der Entwicklung aber an einem Punkt, bei dem ich in Kürze das “Go” für einen Test geben kann..:-)

      Zum Thema Chinakracher:
      Hier bin ich schon extrem gespannt, welche Ergebnisse du mit deinem “Chinakracher” bekommst! Wenn das Teil auf einem Drehteller basiert (und damit nicht mobil benutzt wird) , könnte es ganz gut funktionieren. Gib mir hier gerne über deine Testergebnisse Bescheid – ich bin immer gespannt, was sich im Bereich 3D alles tut!

      Zum Thema “Handheld”-Geschichten:
      Das glaube ich gerne, dass du hier schlechte Erfahrungen gemacht hast. Mit den bisherigen Technologien (v.A. Laser Triangulation) kann das auch nicht ordentlich funktionieren, da das Zittern der Hand bis zu Faktor 1000 verstärkt wird (je nach Abstand). Das Bild / der Scan ist dann auch dementsprechend.

      Zum Thema Kamera App:
      Die Scoobe3D ist keine reine App-Lösung. Es ist hauptsächlich eine speziell an das 3d-Scanning-Problem angepasste Hardware, die der Einfachheit halber Android als Betriebssystem nutzen wird. Aufgrund des Betriebssystems ist natürlich auch eine App vorhanden.

      Zum Thema Testmöglichkeit:
      Gerne, dazu in Kürze mehr im Newsletter / per Mail, sofern du schon als Tester eingetragen bist (Ist leider bereits ausgebucht). Ansonsten werde ich dich im Gedächtnis behalten, falls ein Platz frei wird.

      Viele Grüße,
      Julian

      Reply
  3. Ralf Herzog
    Ralf Herzog says:

    Guten Tag

    wie groß soll das Scanvolumen sein bzw die Objektgrösse ?

    Ist auch geplant , z.B. Rohrleitungen mit Bögen zB 3m lang /mit Flanschen ca 200 mm Durchmesser , Rohrdurchmesser ca 100mm zu erfassen ?
    Oder Behälter Durchmesser 2m / Höhe 2 m ?
    Da ist eine Genauigkeit im mm-Bereich ausreichend.

    Ein Gerät mit Bildschirm erhöht die Kosten, Zusatzgerät zu iPad bzw Phone wäre vermutlich hardwaremässig günstiger / kleiner leichter ?

    nur ein paar Gedanken …

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf Herzog

    Reply
    • Julian
      Julian says:

      Hallo Ralf,

      wir planen derzeit mit mehreren Objektgrößen, die sich natürlich auch auf die Genauigkeit auswirken.
      Fokus sind derzeit Objekte mit folgenden Abmessungen: 200mmx200mm, die Höhe ist weitgehend variabel.
      Deine Rohrleitungs-Anwendung hört sich demnach gut machbar an. Bei den Behältern müssten wir erst mal testen.

      Danke für deine Anregungen bezüglich Kosten / kleiner / leichter! Du hast hier absolut recht – da haben wir auch schon viel drüber diskutiert. Das Ausmaß der Kostenerhöhung ist aber nicht so groß wie man sich das vorstellt, da Displays inzwischen recht günstig verfügbar sind. Dafür ist die Bedienung deutlich besser und eine stabile Funktion kann leichter gewährleistet werden.

      Falls du noch mehr Ideen hast, gerne immer her damit!

      Viele Grüße,
      Julian

      Reply
  4. Daniel Schütt
    Daniel Schütt says:

    Sehr gut. Die Antworten decken sich mit meiner Meinung zu 100 %. Ich denke ihr seit auf dem richtigen Weg, der immer weiter wachsenden Gemeinde von 3D Druckbegeisterten ein gut durchdachtes Produkt zur Verefügung zu stellen. Weiter so !

    Reply
    • Julian
      Julian says:

      Hallo Daniel,

      danke dir – dein Kommentar ging runter wie Öl! Du motivierst uns, weiterhin unser Bestes zu geben!:-)

      Es freut mich auch ganz besonders, wenn wir hier weiterhin in der richtigen Richtung unterwegs sind! Wenn du noch weitere Anregungen hast, immer gerne an mich (am besten hier im Blog)!

      Viele Grüße,
      Julian

      Reply
  5. kurt oettel
    kurt oettel says:

    Hallo Julian,
    Die Fragen sind schon lange da. Waren wir auf der Messe mit Vorführung an deinem Steckeisatz nur Tester und das Modell war schon im Handy? Ich warte schon lange auf dein Test bei den Kunden. Bei uns in der Fa. haben wir neue Fahrzeuge und benötigen Teile Bzw, Bereiche um sie dann in Inventor als negative Form weiter zu bearbeiten.
    Also bis bald bei den Tests bei uns.

    Reply
    • Julian
      Julian says:

      Hallo Kurt,

      verständlich, dass dir das Warten lange vorkommt – du bist schließlich einer unserer ersten Unterstützer und von Anfang an dabei 🙂 Danke dir dafür!
      Die Messe war ja im Juli. Damals war das Modell im Übrigen noch nicht verbaut. Nachdem wir so ein überwältigendes Interesse an der Messe erfahren durften, ist die (Weiter-)Entwicklung danach so richtig angelaufen. Leider ist ein halbes Jahr in der Hardware-Entwicklung so gut wie nichts.
      Dennoch wird ein Prototyp in Kürze fertig sein. Wir sind auch schon gespannt auf eure Rückmeldungen und freuen uns sehr darauf, die Ergebnisse der Prototypentests mit dir und allen anderen Mitfiebernden teilen zu können. Wegen der Anwendung in deiner Firma / Abteilung können wir uns dann gerne in Verbindung setzen.
      Danke dir für deine Geduld und fortwährende Unterstützung!

      Beste Grüße,
      Julian

      Reply
    • Julian
      Julian says:

      Hallo Thomas,

      danke für deinen Einwand, du hast völlig Recht, Meinungen von 5-10 potentiellen Kunden sind natürlich nicht statistisch aussagekräftig. Statistische Aussagekraft ist etwas sehr Wichtiges.
      Weswegen wir uns dann doch für diese Methode entschieden haben, hatte folgenden Grund: 5-10 Vertreter unserer Zielgruppe genügen bereits, um grundlegende Bedürfnisse und Tendenzen zu erkennen. Zu diesem Zeitpunkt war uns das am wichtigsten.
      Eine repräsentative Umfrage haben wir dann im Rahmen eines Messebesuchs gemacht – hier haben wir mit gut 100 Leuten gesprochen. Tut mir Leid, wenn das im Blogbeitrag missverständlich rüberkam. Hättest du eine Idee, wie ich das besser formulieren könnte?
      Zusätzlich ist uns bewusst, dass wir durch diese Erhebung nicht jeden und alle Bedürfnisse “erwischt” haben können. Deswegen möchten wir uns hier mit euch darüber austauschen, was euch noch fehlt 🙂
      Also, wenn dir ein Feature fehlt, lass es uns wissen!

      Beste Grüße,
      Julian

      Reply
  6. Stefan XpofPc.de
    Stefan XpofPc.de says:

    Hallo Zusammen,

    schön dass es mal wieder etwas “neues” gibt.
    Ich fand die Idee das Gerät an ein Smartphone zu koppeln ganz gut… dort stehen alle Schnittstellen und im allgemeinen auch genügend Rechenpower zur Verfügung.
    Vielleicht solltet Ihr langsam mal definieren, ob Euer Produkt eher für den privatbereich oder Industrie / Lehre gedacht ist (Was sich wohl hauptsächlich am Preispunkt festsetzen lässt). Schade dass der Betatest noch immer aussteht und sich dieser Post eher nach zwei Schritte zurück und einen Schritt vor anhört…

    Kommt Ihr dieses Jahr auf die Embedded World?

    Viele Grüße, Viel Erfolg,
    Stefan

    Reply
    • Julian
      Julian says:

      Hallo Stefan,

      danke, dass du dir die Zeit genommen hast, uns hier zu schreiben. Wir fanden die Idee das Gerät an ein Smartphone zu koppeln auch gut 🙂 aber an erster Stelle steht für uns, dass ihr eine bequeme Handhabung habt und da hat sich gezeigt, dass ein eigenes Display sehr von Vorteil ist. Zusätzlich ist eine solche Steckverbindung leider technisch nicht sehr langlebig – wie wir in Tests herausgefunden haben. Für die nötige Rechenpower ist auch in der neuen Scoobe3D gesorgt.

      Guter Punkt, zu Anfang war nicht klar, ob die Scoobe3D zunächst für den privaten oder industriellen Bereich konzipiert werden sollte. Inzwischen sieht es folgendermaßen aus, dass (wohlgemerkt als erste, nicht als einzige) Gruppe die Prosumer angepeilt werden. Prosumer sind: Benutzer, die das Produkt (auch) professionell nutzen können, also zum Beispiel im KmU-Bereich sowie Privatkunden mit hohem Anspruch.

      Tut uns Leid, wenn du von dem Post diesen Eindruck hast. Kannst du uns vielleicht weiterhelfen, indem du uns sagst, was konkret dir den Eindruck vermittelt hat, dass es eher zwei Schritte zurück und einen vor geht? Damit würdest du uns sehr helfen 🙂

      Auf der Embedded World sind wir dieses Jahr nicht, aber sobald ein Messebesuch ansteht erfahrt ihr das natürlich frühzeitig über unseren Newsletter.

      Vielen Dank für deine Rückmeldung und guten Wünsche. Wir geben weiterhin unser Bestes. Danke fürs Daumen drücken!

      Viele Grüße,
      Julian

      Reply
      • Stefan
        Stefan says:

        Hallo Julian,

        vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Mein Eindruck stützte sich hauptsächlich darauf, dass Die “Prototypenbilder” sich nun doch sehr von den ursprünglichen Bildern auf der Website unterscheiden. Und da das Konzept als “Handyzusatzgerät” ja nun auch verworfen wurde. Bluetooth/Wifi hätte ich eventuell auch für geeignet gehalten…
        Und da Ihr jetzt über die Kundenanforderungen schreibt, die normalerweise ganz zu beginn analysiert worden sein sollten.
        Von Prototypentests oder Beispieldaten hat man leider auch nichts gehört.
        Dafür dass Ihr ursprünglich Frühjahr 2018 auf Kickstarter starten wolltet und nicht mal auf eine Leitmesse für Elektronik vor Eurer Haustür kommt stimmt leider auch nicht besonders zuversichtlich.
        Und ich würde noch kurz anmerken, dass es für “Prosumer” bereits Lösungen gibt, die man sofort bestellen könnte – auch wenn eventuell die angegebene Auflösung u.U. nicht erreicht werden kann oder die dann doch nochmal deutlich teuerer sind 😉
        Ich hoffe der Kommentar ist nicht zu kritisch, ich wünsche Euch natürlich weiterhin viel Erfolg und Gutes gelingen!

        Gruß Stefan

        Reply
        • Carolin
          Carolin says:

          Hallo Stefan,

          ich hoffe, es ist ok wenn ich dir antworte. Julian ist gerade sehr mit der Prototypen-Entwicklung beschäftigt. Vielen Dank für deine Rückmeldung, damit hilfst du uns sehr! Deinen Eindruck, dass es eher zurück als voran geht, haben ja vielleicht auch noch andere. Bei deinen aufgeführten Punkten kann ich verstehen, dass man sie so interpretieren kann.

          Tatsächlich ist für uns das neue Design der Scoobe3D ein großer Schritt vorwärts – hin zu dem 3D Scanner, den ihr wollt. Hätten wir an dem Konzept als “Handyzusatzgerät” festgehalten, hätten wir ein Produkt weiterentwickelt, das an euren Bedürfnissen vorbei geht. Das ist natürlich nicht das, was wir wollen, und wie wir vermuten, auch nicht das, was ihr wollt.

          Zum “Handyzusatzgerät” mit Anbindung über Bluetooth/Wifi: Prinzipiell eine sehr spannende Idee, die wir auch überlegt hatten. Nachteil ist hier ganz klar, dass die Scoobe3D eine sehr hohe Datenrate benötigen würde (circa 150MB/s) und zusätzlich noch ein Zugang zum Server möglich sein muss. Ein weiterer Nachteil ist besonders bei Bluetooth die Zuverlässigkeit / Störanfälligkeit von Funkverbindungen, ich denke da hat jeder schon einmal einen Ausfall erlebt.Tendenziell sind also bei dem “Handyzusatzgerät” mehr Einzel-Funkverbindungen nötig, was die Anfälligkeit gegenüber Störungen erhöht. Das wird beim neuen Design deutlich besser sein.
          Um einen schnellen und vor allem zuverlässigen Scan zu ermöglichen, haben wir uns daher gegen das “Handyzusatzgerät” entschieden.

          Verständlich, dass das mit den Kundenanforderungen missverständlich war. Wir haben über die Kundenanforderungen geschrieben, nicht weil sie bahnbrechend neu sind, sondern um zu verdeutlichen, wieso wir die Änderungen am neuen Design vorgenommen haben. Die Kundenanforderungen sind uns seit einiger Zeit bekannt und diese Änderungen nahezu abgeschlossen.

          Ja, beim Thema Prototypentests kann ich deinen Unmut sehr gut nachvollziehen – auf die freue ich mich nämlich selber schon sehr 🙂 ich finde es auch sehr schade, dass sich diese Tests nach hinten verschoben haben. Leider ging es von der Entwicklung her nicht früher – hier ist zu berücksichtigen, dass wir wirklich eine komplett neue Technologie nutzen (siehe Schutzrechtsanmeldung oder Blogeintrag zur Scoobe3D Technik). Das hat viele Vorteile, aber eben auch den Nachteil, dass wir nicht auf fertige Algorithmen etc. zurück greifen können.

          Sobald der Prototyp nach einer letzten Überarbeitung wieder bei uns im Haus ist, was voraussichtlich Ende Februar der Fall sein wird, durchläuft er noch einige finale Tests. Zu dieser Zeit werdet ihr aber schon ein Bild von ihm zu sehen bekommen. Ich bin zuversichtlich, dass du und die anderen Tester in den nächsten paar Wochen eine Einladung zu besagten Prototypentests erhalten werdet.

          Danke dir für deine konstruktive Kritik, Verbesserungsvorschläge sind wie gesagt immer erwünscht. Bei Messebesuchen müssen wir aus Kapazitätsgründen sehr priorisieren und die “embedded world” hat einfach nur sehr am Rande mit 3D-Scanning, 3D-Druck oder VR zu tun.

          Der Kickstarter-Termin im Frühjahr 2018 steht noch immer – das Frühjahr geht ja bis einschließlich Mai 😉 Wir freuen uns schon sehr darauf, euch endlich die Möglichkeit bieten zu können, eine Scoobe3D zu bekommen. Informiert werdet ihr natürlich rechtzeitig über den Newsletter. Wir sind sehr froh, in euch so viele tolle Unterstützer zu haben 🙂

          Vielen Dank dir für deine Wünsche Stefan, wir geben weiter Gas!

          Beste Grüße,
          Carolin

          Reply
  7. Dirk
    Dirk says:

    Ihr habt die Probleme an sich schon recht gut erfasst. Natürlich wäre es schön eine hohe Detailtreue, eine raschen Scan-Speed und einen kleinen Preis zu haben. Hier liegt wohl die Herausforderung. Top Prio hat die Dedailtiefe für mich. Der Scan darf dann auch etwas dauern. Das Ergebnis muss in einem Dateiformat abgelegt werden, das ich mit so ziemlich jedem CAD-Programm weiter verarbeiten kann.
    Ein idealer Scanner müsste eine einstellbare Detailtiefe haben: hoch, mittel, klein, konturen. Dementsprechend darf sich dann auch die Scan-Speed verhalten: Langsam, gemächlich, schnell, flott.
    Eine Objektgröße von 200x200x200mm halt ich für hinreichend. Verzerrungen darf es nicht geben,
    Wenn ich an einen Scanner denke, denke ich an die Vertriebsmethode von Anet. Es gibt eine große Community um den Anet A8. Daraus resultieren eine Menge Verbesserungen.

    Reply
    • Carolin
      Carolin says:

      Hallo Dirk,

      ich hoffe, es ist ok wenn ich dir antworte. Julian ist gerade sehr mit der Prototypen-Entwicklung beschäftigt. Vielen Dank für deine Antwort und Anregungen!

      Du hast recht, hohe Detailtiefe / Genauigkeit, ein rascher Scan-Speed und ein fairer Preis sind auf jeden Fall sehr wichtig. Dein 3D Modell wird von der Scoobe3D im Format STL ausgegeben. Das kannst du mit so ziemlich jedem CAD-Programm importieren und anschließend weiter bearbeiten.

      Deine Idee für die einstellbare Detailtiefe (hoch, mittel, klein, konturen) finde ich sehr spannend – das werden wir auf jeden weiter verfolgen!

      Vielen Dank für den Hinweis mit Anet A8, mal sehen ob wir davon was lernen können 😉

      Beste Grüße,
      Carolin

      Reply

Hinterlasse einen Kommentar

Du willst mitdiskutieren?
Wir freuen uns auf deinen Beitrag!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *